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	<title>Kommentare zu: Handwerksordnung und Geigenbau</title>
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	<description>Neuigkeiten aus dem Geigenbau</description>
	<lastBuildDate>Mon, 05 Sep 2011 13:19:17 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: admin</title>
		<link>http://geigenbau.cc/2008/06/20/handwerksordnung-und-geigenbau/comment-page-1/#comment-391</link>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 May 2010 13:16:41 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo,
die Handwerkskammer schützten auch bei Reparaturen, wenn diese gewerbsmäßig und regelmäßig ausgeübt wurden. Natürlich konnte immer jeder seine eigenen Instrument reparieren, wie er lustig war. Das trifft natürlich auch für einen Geigenhändler zu, der ja nicht gewerbsmäßig für Dritte Instrumente reparariert, sondern der versucht, seine optimal für einen profitablen Verkauf vorzubereiten.
Ich bezweifel auch, dass alle Geigenhändler Mitglied der IHK waren.
Ich bin aber Ihrer Ansicht, dass jeder, der einen jungen Menschen ausbildet, dafür auch eine Qualifikation nachweisen sollte, ein akademisches Studium per se ist sicher nicht ausreichend. Was die betriebswirtschaftlichen Kenntnisse angeht, kann man die Ärzteschaft in der heutigen Zeit nur bedingt als freie Unternehmer bezeichnen (Budget/Abrechnung mit Kasse und nicht mit dem Kunden(Patienten), aber sammeln müssen wir für den Berufsstand, so glaube ich, wohl nicht...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
die Handwerkskammer schützten auch bei Reparaturen, wenn diese gewerbsmäßig und regelmäßig ausgeübt wurden. Natürlich konnte immer jeder seine eigenen Instrument reparieren, wie er lustig war. Das trifft natürlich auch für einen Geigenhändler zu, der ja nicht gewerbsmäßig für Dritte Instrumente reparariert, sondern der versucht, seine optimal für einen profitablen Verkauf vorzubereiten.<br />
Ich bezweifel auch, dass alle Geigenhändler Mitglied der IHK waren.<br />
Ich bin aber Ihrer Ansicht, dass jeder, der einen jungen Menschen ausbildet, dafür auch eine Qualifikation nachweisen sollte, ein akademisches Studium per se ist sicher nicht ausreichend. Was die betriebswirtschaftlichen Kenntnisse angeht, kann man die Ärzteschaft in der heutigen Zeit nur bedingt als freie Unternehmer bezeichnen (Budget/Abrechnung mit Kasse und nicht mit dem Kunden(Patienten), aber sammeln müssen wir für den Berufsstand, so glaube ich, wohl nicht&#8230;</p>
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		<title>Von: Marcus</title>
		<link>http://geigenbau.cc/2008/06/20/handwerksordnung-und-geigenbau/comment-page-1/#comment-390</link>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 May 2010 14:03:35 +0000</pubDate>
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		<description>Reparaturen durften auch schon in Zeiten des &quot;Meisterzwanges&quot; von JEDERMANN durchgeführt werden. Zum einem wenn man Eigentümer des Instrumentes ist/war, zum anderen als Geigenhändler zum Zwecke eines gewinnbringenden Wiederverkaufes! Als Geigenhändler ist/war man Mitglied der IHK und man durfte jederzeit diese handwerkliche Tätigkeit durchführen. Dabei spielte es keine Rolle welchen Wert das Instrument hat.

Viel schlimmer finde ich das jeder Arzt eine Praxis eröffnen darf (auch ohne Dr.-Titel) Arzthelferinnen ausbilden, ohne den Nachweis von betriebswirschaftlichen, rechtlichen, und pädagogischen Kentnissen zu erbringen, die mit der Meisterprüfung vergleichbar sind. Aufgrund seines akademischen Bildungsgrades hält man das für selbstverständlich. Die Realität zeigt heute ein anderes Bild.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Reparaturen durften auch schon in Zeiten des &#8220;Meisterzwanges&#8221; von JEDERMANN durchgeführt werden. Zum einem wenn man Eigentümer des Instrumentes ist/war, zum anderen als Geigenhändler zum Zwecke eines gewinnbringenden Wiederverkaufes! Als Geigenhändler ist/war man Mitglied der IHK und man durfte jederzeit diese handwerkliche Tätigkeit durchführen. Dabei spielte es keine Rolle welchen Wert das Instrument hat.</p>
<p>Viel schlimmer finde ich das jeder Arzt eine Praxis eröffnen darf (auch ohne Dr.-Titel) Arzthelferinnen ausbilden, ohne den Nachweis von betriebswirschaftlichen, rechtlichen, und pädagogischen Kentnissen zu erbringen, die mit der Meisterprüfung vergleichbar sind. Aufgrund seines akademischen Bildungsgrades hält man das für selbstverständlich. Die Realität zeigt heute ein anderes Bild.</p>
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		<title>Von: admin</title>
		<link>http://geigenbau.cc/2008/06/20/handwerksordnung-und-geigenbau/comment-page-1/#comment-374</link>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 08:31:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://geigenbau.cc/?p=7#comment-374</guid>
		<description>Hallo Herr Baum,
jeder kann ja nur aus seiner Erfahrung berichten. Leider musste ich schon etliche &quot;verdorbene&quot; auch ehemals schöne Instrumente ansehen.
Selbstverständlich gibt es gute Geigenbauer ohne Meisterprüfung, aber auch diese benötigen eine fundierte Ausbildung. Das Problem ist eben, dass jemand ohne Grundlagenkenntnisse oft unbedarft an Instrumenten &quot;herumrepariert&quot;. Die Besitzer, die Vertrauen in den Reparateur setzen, haben auch selten die Sachkenntnis, den Erfolg einer Reparatur zu beurteilen. Leider bleiben die Instrumente dabei langfristig auf der Strecke. Welche vielen neueren Erkenntnisse im Geigenbau meinen Sie denn, die durch Laien erbracht wurden?
PS ich kenne im Übrigen auch Laien, die sehr gute Instrumente bauen, aber wie in meinem Beitrag ja gesagt, greifen gerade bei neuen Instrumenten die Marktregularien. Für alte Instrumente ist es da leider oft zu spät</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Baum,<br />
jeder kann ja nur aus seiner Erfahrung berichten. Leider musste ich schon etliche &#8220;verdorbene&#8221; auch ehemals schöne Instrumente ansehen.<br />
Selbstverständlich gibt es gute Geigenbauer ohne Meisterprüfung, aber auch diese benötigen eine fundierte Ausbildung. Das Problem ist eben, dass jemand ohne Grundlagenkenntnisse oft unbedarft an Instrumenten &#8220;herumrepariert&#8221;. Die Besitzer, die Vertrauen in den Reparateur setzen, haben auch selten die Sachkenntnis, den Erfolg einer Reparatur zu beurteilen. Leider bleiben die Instrumente dabei langfristig auf der Strecke. Welche vielen neueren Erkenntnisse im Geigenbau meinen Sie denn, die durch Laien erbracht wurden?<br />
PS ich kenne im Übrigen auch Laien, die sehr gute Instrumente bauen, aber wie in meinem Beitrag ja gesagt, greifen gerade bei neuen Instrumenten die Marktregularien. Für alte Instrumente ist es da leider oft zu spät</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Christian Baum</title>
		<link>http://geigenbau.cc/2008/06/20/handwerksordnung-und-geigenbau/comment-page-1/#comment-373</link>
		<dc:creator>Christian Baum</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 20:19:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://geigenbau.cc/?p=7#comment-373</guid>
		<description>Hallo, sehen Sie mal nicht zu schwarz mit der sogenannten Öffnung des Marktes.
In England gibt es ja auch gute Geigenbauer ohne unsere Meisterprüfungen. Die meisten kaputtrestaurierten wertvollen alten Instrumente gingen durch die Hände von Geigenbaumeistern, denn die haben die eingreifendsten Reparaturen durchgeführt. Viele neuere Erkenntnisse im Geigenbau wurden von Laien (Enthusiasten) erbracht.
Respekt verbleibt in jedem Fall vor dem der sich als Meister in der Reparatur oder im Neubau zeigt. Im Handwerk siegt die Qualität!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, sehen Sie mal nicht zu schwarz mit der sogenannten Öffnung des Marktes.<br />
In England gibt es ja auch gute Geigenbauer ohne unsere Meisterprüfungen. Die meisten kaputtrestaurierten wertvollen alten Instrumente gingen durch die Hände von Geigenbaumeistern, denn die haben die eingreifendsten Reparaturen durchgeführt. Viele neuere Erkenntnisse im Geigenbau wurden von Laien (Enthusiasten) erbracht.<br />
Respekt verbleibt in jedem Fall vor dem der sich als Meister in der Reparatur oder im Neubau zeigt. Im Handwerk siegt die Qualität!</p>
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